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Selbstlöschmodus für Chats in Facebook Messenger und Instagram

Facebook hat seit Kurzem einen eigenen Selbstlöschmodus für die Mobilversion eingeführt. Dieser ist aber der iOS-Version des Messengers 291.1 erhältlich. Dasselbe gilt für Instagram.

Was genau kann der neue Modus?

Ausgelegt ist der Modus auf Chats, die nicht dauerhaft verfügbar sein sollen. Dabei verschwinden gleich auch Emojis, Sticker und GIFs. Das betrifft jedoch nur Einzelchats.

Wie wird der Modus aktiviert?

Aktiviert wird dieses Feature mit einem Swipe nach oben (Chat-Ansicht). Beim ersten Start gibt es Erläuterungen und Hinweise auf weitere Schutzmaßnahmen. Ist dieses Feature einmal aktiviert, löscht es die jeweiligen Nachrichten sofort, sobald derjenige, der diese App aktiviert hat, den Chat verlässt.

Merkt das Gegenüber, dass die Nachricht gelöscht wurde?

Das Gegenüber erhält nur einen kurzen Hinweis, dass der Chat gelöscht wurde. Erstellt die Gegenseite einen Screenshot, wird der „Löscher“ darüber informiert.

Welcher Zweck steckt dahinter?

In Zeiten steigender Internet-Kriminalität ist es wichtig, einen besseren Schutz zu haben. Im Fall von problematischen Nachrichten ist das besonders wichtig.

Wird dieser Modus im Gegensatz dazu auch von Kriminellen genutzt?

In Zeiten der fortschreitenden Digitalisierung ist davor leider niemand gefeit. Es gilt, sich bestmöglich zu schützen. In diesem Fall hat Facebook die Möglichkeit, diesen Chat noch eine Stunde nach Löschung auf den Content hin prüfen.

Wie sieht der Selbstlöschmodus bei Instagram aus?

Instagram übernimmt dabei diesen Modus vom Konkurrenten Snapchat. Bei diesem verschwinden Fotos, Videos und Textnachrichten sofort nach dem der Empfänger sie angeschaut hat automatisch.

Wie hat Instagram diesen Modus angelegt?

In der Rubrik Stories bleiben die so gelöschten Inhalte jedoch noch einen Tag stehen. Danach sind sie für immer gelöscht. Die Facebook-Tochter reagiert nun mit „Instagram Stories“.

Wie funktioniert diese Variante?

Diese dienen zum Hochladen von Videos und Fotos während eines Tages in unbegrenzter Zahl. Diese werden in einer Diashow abgespielt und können nicht kommentiert werden. Der Autor der Inhalte kann eine private Nachricht erhalten, die sofort nach dem Lesen gelöscht wird.

Was ist so besonders dran?

Instagram wird dabei aufgemotzt und mit dem Facebook Messenger verbunden. Dabei handelt es sich um ein weltweites Update. Facebook und Instagram kommunizieren miteinander.

Was bringt das konkret?

Instagram hat damit noch mehr Zulauf bekommen. Die User beider Plattformen können miteinander kommunizieren. „Watch together“ ist bis jetzt ein Riesenerfolg.

Wie werden selbstlöschende Fotos geschickt?

Das geht bei Instagram jetzt daher ganz einfach. Einfach ein Foto oder Video schicken. Sobald die Gegenseite dieses geöffnet hat, wird es automatisch gelöscht. Als Sender haben Sie die Möglichkeit, zu entscheiden, wie oft der Empfänger den Inhalt sehen darf.

Welche Gefahren birgt die automatische Löschung?

Diesen Dienst können natürlich auch Menschen zur Cyberkriminalität nutzen. Nachrichten mit Hassinhalten oder pornografischen Inhalten können so natürlich auch leicht wieder verschwinden als wären sie nie gesendet worden.

Welchen Nutzen bringt der Selbstlöschmodus?

Erstens wird Platz geschaffen und zweitens geht es um Nachrichten, die sowieso nicht lange im Netz bleiben sollten. Dabei kann es sich natürlich auch um Nachrichten mit kritischem Inhalt handeln und müssen nicht gleich kriminell sein.

Sind die Nachrichten dennoch wiederherstellbar?

Bei Instagram stehen sie noch einen Tag zur Verfügung. In den Logs sind keine Inhalte ersichtlich, nur „Bewegungen“. Auf den Servern werden nur gewisse Dinge gespeichert und diese Nachrichten gelten als unwiderrufliche Löschungen. Somit ist eine Wiederherstellung nicht mehr möglich.

Ist es der Mühe wert?

Ja, sicher, denn es gibt immer wieder einmal Nachrichten, die nicht gerade jeder sehen soll. Außerdem wird dadurch auch Platz geschaffen. Es sammelt sich sowieso immer so viel Datenmüll an.

Wann ist der Selbstlöschmodus empfehlenswert?

Wenn Sie viele Facebook- oder Instagram-Freunde haben, empfiehlt es sich schon. Das Nachrichtensenden wird dadurch um vieles leichter. Schreiben Sie viele Nachrichten, ist das eine gute Methode, nicht zu viel zusammenkommen zu lassen.

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